Mittwoch, 9. Mai 2012
Wirklich das Ende?
Mein Revolver liegt geladen auf dem kleinen Beistelltisch neben meinem Sessel, direkt neben einem Glas Bourbon. Ich selbst blicke aus dem Fenster, die Arme auf dem Rücken verschränkt und lasse die letzten Jahre in Gedanken vorüber ziehen.
Ich war und bin kein guter Mensch. Manch einer würde mich einen Bösewicht nennen oder auch einen Kriminellen. Er aber. Für ihn war ich mehr, ich war sein dunkler Zwilling, sein Widersacher. Wenn die Polizei nicht weiter wusste, gingen sie zu ihm. Wenn die Schurken und Kriminellen Probleme hatten, mit denen sie nicht zurechtkamen, kamen sie zu mir. Wir waren die Schalen einer Waage und ich hatte immer gehofft, in einer epischen Auseinandersetzung würden wir gegenseitig unsere Leben beenden, doch ich wurde betrogen. Ein gutes Jahrzehnt dauerte unser Kampf, meist geistiger Natur. Er versuchte meine Kunden zu fassen und ich sie in Sicherheit zu bringen. Mal gewann er, mal war der Sieg mein. Vor drei Wochen kam es dann zu jener schicksalhaften Begegnung von der ich immer träumte.
Es war in einer malerischen Berglandschaft und wirklich reiner Zufall. Weder er noch ich waren geschäftlich unterwegs, doch als wir uns trafen, konnte es nicht anders sein. Wir waren uns doch so ähnlich und unsere Stockdegen trafen sich klirrend. Sein Helferlein griff zum Revolver, wie einfach doch der Umgang mit diesen Waffen ist und vor allem stillos. Für ihn kam es nicht in Frage und so war das Helferlein zum Zuschauen verdammt.
Es war ein großartiges Duell und es sah so aus, als würde es ende wie ich wollte, denn keiner von uns war ein besserer Fechter als der andere. So war es nur eine Frage der Zeit, bis unsere Klingen unsere Bäuche durchstießen. Das elendige Schicksal meinte es jedoch anders. Wir kämpften in Nähe einer Klippe. Er stand mit dem Rücken zum Rand, machte einen Schritt zurück und stolperte über einen Stein. Er verlor das Gleichgewicht und taumelte weiter zurück und fiel über den Rand. Ich rannte hinterher, ließ meine Klinge fallen und versuchte seinen Arm zu greifen oder sonst irgendwas. Es ist jedoch zu spät, ich sehe nur den Aufprall einige Meter tiefer. Ein Felsvorsprung beendete sein Leben. Wäre dieser nicht dort gewesen, so wäre in den See darunter gefallen und hätte vermutlich überlebt. So aber war nichts mehr zu machen und ich schrie meinen Zorn hinaus.
Ungläubig blickten sein Helferlein und ich mich an. Wir beiden konnten es nicht glauben. Er trauerte um einen Freund und ich um einen Feind, während ich das Schicksal verfluchte.
Eine Stimme von unten reißt mich aus meinem Tagtraum. Mein übliches Kundenklientel. Es ist mir jedoch egal, wie alles in den Wochen seit seinem Tod. Niemand kann mir mehr das Wasser reichen und ich könnte als König der Unterwelt oder wie auch immer man mich bezeichnen mag, bekannt werden. Aber wo ist der Reiz? Die Stimme von unten wird lauter und trotz geschlossenem Fenster, kann ich Polizeipfeifen hören, er wird keine Hilfe finden und ins Loch wandern. Es ist mir egal.
Ich wende mich vom Fenster ab und gehe zu meinem Sessel und nehme das Glas. Ich schwenke den Bourbon ein wenig und schaue auf den Revolver. Er ist geladen und liegt dort nur für einen Zweck, doch bis jetzt fehlte mir der Mut.
Ich höre wie jemand die Stufen zu meinem Arbeitszimmer empor steigt und wortlos die Tageszeitung vor die Tür legt. Ich stehe auf und hole sie, nachdem die Schritte verklungen sind. Wie immer die letzten Tage blättere ich sie gelangweilt durch. Was sollte auch schon meine Aufmerksamkeit erregen? Als ich sie fertig habe, trinke ich den Bourbon aus und treffe den Entschluss heute ist es soweit. Jedoch selbst abdrücken? Mit so etwas habe ich meine Hände nie beschmutzt und werde es auch jetzt nicht tun, so rufe ich also meinen treuen Butler, reiche ihm den Revolver und sage: „Wenn sie so freundlich wären!?“
Ich war und bin kein guter Mensch. Manch einer würde mich einen Bösewicht nennen oder auch einen Kriminellen. Er aber. Für ihn war ich mehr, ich war sein dunkler Zwilling, sein Widersacher. Wenn die Polizei nicht weiter wusste, gingen sie zu ihm. Wenn die Schurken und Kriminellen Probleme hatten, mit denen sie nicht zurechtkamen, kamen sie zu mir. Wir waren die Schalen einer Waage und ich hatte immer gehofft, in einer epischen Auseinandersetzung würden wir gegenseitig unsere Leben beenden, doch ich wurde betrogen. Ein gutes Jahrzehnt dauerte unser Kampf, meist geistiger Natur. Er versuchte meine Kunden zu fassen und ich sie in Sicherheit zu bringen. Mal gewann er, mal war der Sieg mein. Vor drei Wochen kam es dann zu jener schicksalhaften Begegnung von der ich immer träumte.
Es war in einer malerischen Berglandschaft und wirklich reiner Zufall. Weder er noch ich waren geschäftlich unterwegs, doch als wir uns trafen, konnte es nicht anders sein. Wir waren uns doch so ähnlich und unsere Stockdegen trafen sich klirrend. Sein Helferlein griff zum Revolver, wie einfach doch der Umgang mit diesen Waffen ist und vor allem stillos. Für ihn kam es nicht in Frage und so war das Helferlein zum Zuschauen verdammt.
Es war ein großartiges Duell und es sah so aus, als würde es ende wie ich wollte, denn keiner von uns war ein besserer Fechter als der andere. So war es nur eine Frage der Zeit, bis unsere Klingen unsere Bäuche durchstießen. Das elendige Schicksal meinte es jedoch anders. Wir kämpften in Nähe einer Klippe. Er stand mit dem Rücken zum Rand, machte einen Schritt zurück und stolperte über einen Stein. Er verlor das Gleichgewicht und taumelte weiter zurück und fiel über den Rand. Ich rannte hinterher, ließ meine Klinge fallen und versuchte seinen Arm zu greifen oder sonst irgendwas. Es ist jedoch zu spät, ich sehe nur den Aufprall einige Meter tiefer. Ein Felsvorsprung beendete sein Leben. Wäre dieser nicht dort gewesen, so wäre in den See darunter gefallen und hätte vermutlich überlebt. So aber war nichts mehr zu machen und ich schrie meinen Zorn hinaus.
Ungläubig blickten sein Helferlein und ich mich an. Wir beiden konnten es nicht glauben. Er trauerte um einen Freund und ich um einen Feind, während ich das Schicksal verfluchte.
Eine Stimme von unten reißt mich aus meinem Tagtraum. Mein übliches Kundenklientel. Es ist mir jedoch egal, wie alles in den Wochen seit seinem Tod. Niemand kann mir mehr das Wasser reichen und ich könnte als König der Unterwelt oder wie auch immer man mich bezeichnen mag, bekannt werden. Aber wo ist der Reiz? Die Stimme von unten wird lauter und trotz geschlossenem Fenster, kann ich Polizeipfeifen hören, er wird keine Hilfe finden und ins Loch wandern. Es ist mir egal.
Ich wende mich vom Fenster ab und gehe zu meinem Sessel und nehme das Glas. Ich schwenke den Bourbon ein wenig und schaue auf den Revolver. Er ist geladen und liegt dort nur für einen Zweck, doch bis jetzt fehlte mir der Mut.
Ich höre wie jemand die Stufen zu meinem Arbeitszimmer empor steigt und wortlos die Tageszeitung vor die Tür legt. Ich stehe auf und hole sie, nachdem die Schritte verklungen sind. Wie immer die letzten Tage blättere ich sie gelangweilt durch. Was sollte auch schon meine Aufmerksamkeit erregen? Als ich sie fertig habe, trinke ich den Bourbon aus und treffe den Entschluss heute ist es soweit. Jedoch selbst abdrücken? Mit so etwas habe ich meine Hände nie beschmutzt und werde es auch jetzt nicht tun, so rufe ich also meinen treuen Butler, reiche ihm den Revolver und sage: „Wenn sie so freundlich wären!?“
Mittwoch, 8. Februar 2012
Neuer zielgerichteter Blog
Nachdem ich nun meinen Blog zusätzlich zum Kommentarstopp auch wieder einige Zeit habe brachliegen lassen, dachte ich mir diese Woche, ich aktiviere die Kommentarfunktion wieder. Leider hat sich nichts an der Situation geändert, weshalb ich sie wieder deaktiviert habe. Zudem hab ich mich entschieden erstmal einen neuen Blog aufzumachen, dieser wird sich dann auch gezielt nur um Comics und deren drum herum drehen. Also sachen wie Comicverfilmungen, eventuell das eine odere andere Video zu Comics usw. Die Adresse des neuen Blogs lautet: Vel's Comics
Ich werde trotzdem ab und hier einen Beitrag verfassen und dann auch schauen wie sich der Kommentarspam entwickelt. Bis dahin erstmal abtauchen in die Welt der Comics.
Ich werde trotzdem ab und hier einen Beitrag verfassen und dann auch schauen wie sich der Kommentarspam entwickelt. Bis dahin erstmal abtauchen in die Welt der Comics.
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Kommentarstopp
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